Haben Sie einen Konflikt oder eine Meinungsverschiedenheit mit einem Geschäftspartner, Mitgesellschafter, Kunden, Lieferanten, Miterben, am Arbeitsplatz oder innerhalb der Familie?

 

Sie werden zunächst versuchen, die Meinungsverschiedenheit im direkten Gespräch mit der anderen Konfliktpartei zu klären. Das gelingt leider oft nicht, weil die Fronten festgefahren sind und Sie keine gemeinsame Kommunikationsebene mehr mit der anderen Konfliktpartei finden.

Sie werden an diesem Punkt im Normalfall eine dritte Person bitten, zu entscheiden, oder die Sache an einen Rechtsanwalt und das Gericht abgeben. Ihr Einfluss auf das Ergebnis ist dabei gering.

Mediation löst Konflikte anders!

Möchten Sie selbst mit der anderen Konfliktpartei im Gespräch bleiben und die Sache nicht vom Gericht entscheiden lassen? Wollen Sie den Konflikt lösen? Suchen Sie eine Einigung? Möchten Sie zukünftig mit der anderen Konfliktpartei in Kontakt oder Beziehung bleiben? Dann ist Mediation für Sie der richtige Weg zur Lösung des Konflikts!

Mediation bedeutet Vermittlung und basiert auf einem konstruktiven, gemeinschaftlichen Umgang miteinander. Ziel ist es, Lösungen herbeizuführen, bei denen für beide Konfliktparteien mehr herauskommt als bei einem einfachen Kompromiss.

Mediation ist ein Weg, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte auf verträglichere Art als in einem gerichtlichen Verfahren zu beseitigen oder zu lösen. Sie sparen Kosten, Zeit und Nerven

Anstelle eines Gerichts erarbeiten Sie selbst mit der anderen Konfliktpartei unter der Führung eines neutralen Dritten die Lösung!

Bei der Lösung geht es weniger darum, Recht zu bekommen, sondern vielmehr darum, eine faire Lösung zu finden.

Der neutrale Dritte ist der Mediator. Ihr Vermittler in dieser Situation.

Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt. Die Konfliktpartner erarbeiten die Lösung selbst. Es gibt keinen Verlierer.

Mediation im Detail:

Da Mediation nach einem festgelegten Verfahren stattfindet, welches gleichzeitig dem Mediationsgesetz unterliegt, ist sie eine verlässliche und auch messbare Methode zum erfolgreichen Schlichten einer Streitsituation.

Die fünf Phasen eines Mediationsverfahrens:

Phase 1: Wie wollen wir miteinander reden?
Erstgespräch, Sachverhalt, Arbeitsbündnis, Grundprinzipien, Mediationsvereinbarung

Phase 2: Über was wollen wir reden?
Themensammlung, Bestandsaufnahme, Ermittlung der regelungsbedürftigen Themen

Phase 3: Was ist wichtig?
Inhaltliche Klärung, Bedürfnisse, Kriterien, Suche nach den Interessen hinter den Positionen.

Phase 4: Welche Lösungsoptionen gibt es?
Entwicklung von Teillösungen und Lösungsalternativen, Sammlung und Bewertung von Lösungsoptionen.

Phase 5: Wie soll die Lösung sein?
Gestaltungsphase, Beschreibung der Lösung, Abschlussvereinbarung.

In der Mediation gelten Grundprinzipien, die in der Regel auch in die Mediationsvereinbarung aufgenommen werden.

Grundprinzipien:

  • Vertraulichkeit
  • Kompromissbereitschaft
  • Freiwilligkeit
  • Zukunftsorientiertheit
  • Allparteilichkeit/Neutralität des Mediators
  • Ehrlichkeit und Informiertheit
  • Ergebnis offen und veränderbar
  • Respektvoller Umgang der Parteien
  • Selbstbestimmtheit/Eigenverantwortlichkeit
  • Keine Rechtsberatung

Für uns als Rechtsanwälte stellt die Mediation keine Konkurrenz zu einer gerichtlichen Vertretung als betreuender Anwalt dar, weil wir die Zufriedenheit unserer Mandanten in den Fokus unserer Arbeit setzen

Für welche Anwendungsbereiche ist Mediation geeignet?

  • Arbeit: Mobbing, innerbetriebliche Konflikte, Konflikte am Arbeitsplatz, Konflikte zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft/Betriebsrat, Konflikte innerhalb der Unternehmensleitung,
  • Wirtschaft: Konflikte zwischen Gesellschaftern, Konflikte in der Unternehmensnachfolge, Konflikte zwischen Unternehmenseinheiten oder zwischen Konzerngesellschaften, Wirtschaftskonflikte mit externen Geschäftspartnern, Lieferanten, Kunden, Behörden,
  • Bau: Konflikte am Bau zwischen Bauherr und Bauunternehmer/Architekt/Planer, zwischen Bauträger/Generalunternehmer und Subunternehmen, zwischen Investor und Generalplaner wegen Vorgaben der Bauplanung, wegen der Qualität der Bauausführung, wegen Bauzeitverzögerungen oder Bauschäden, Kostenkonflikte etc.,
  • Erbschaft: Generationskonflikte, Nachfolgeregelung,
  • Familie: Trennung, Scheidung,
  • Nachbarschaft: Grenzbebauungen, Lärmbelästigungen, Haustiere,
  • Strafrecht: Täter-Opfer-Ausgleich

Als Mediator möchte ich Sie ermutigen, diesen Weg zusammen mit uns zu gehen. Sprechen Sie uns an.

Ihr Vertrauen ist unser Ansporn.